Mai 2017 -

Freitag, 12. Mai 2017
Hola Amigos, wir sind wieder da….. nach einem (für uns sehr langen) Deutschlandaufenthalt ist Wolfgang bereits Ende April mit Freund HerBert zurück zur Mon Amour geflogen und Gaby kommt heute nach…. endlich, denn in Deutschland war es noch soooooo kalt, die Temperaturen stiegen einfach nicht über 14°C, aber jetzt strahlt die Sonne und das Thermometer zeigt 25°C an, was will man mehr?????
Nach dem arbeitsreichen Deutschlandaufenthalt wird erst einmal alles in Ruhe angegangen und „geshillt“

Dienstag, 16. Mai 2017
Peter von der SY Grace liegt z.Zt in der Marina Puerto Calero und möchte gerne zurück zur Marina Rubicon und da es im Moment sehr windig ist, hat Wolfgang ihm angeboten, ihn zu diesem Törn zu begleiten. Morgens bringe ich Wolfgang per Auto zur Grace und die beiden legen sofort ab. Aber von wegen Wind….. gar nichts war…. die ganze Strecke mussten die beiden motoren und gegen 12.45h liefen sie in die Marina ein.

Abends haben wir an Bord der Mon Amour unseren neuen Magma-Grill getestet. Funktioniert :-)

Samstag, 20. Mai 2017

Heute verbringen wir den Tag mit Wlan-Antenne und Router, nach ich weiß nicht wie vielen Versuchen, mal wieder……. Peter von der Grace kommt nachmittags vorbei und  möchte uns helfen, aber auch er bekommt die Sache nicht in den Griff. Aber…… Peter hat einen Sohn in Deutschland und Dank Telefon hilft er uns und siehe da, es geht, es geht, es geht!!!!! Danke an Rene aus Deutschland an dieser Stelle. Jetzt können wir auch von dem Superevent von der Insel berichten;
Ein Riesenevent startet heute auf der Insel Lanzarote; der Ironman 2017!! Der härteste Triathlon nach Hawai….. Die Strecken:

Schwimmen 3,8 km

 Radfahren 182,2 km

 Marathon 42,2 km

1314 registrierte und 235 nicht registrierte Teilnehmer aus aller Welt starteten morgens um 7.00h in Puerto del Carmen zum schwimmen,                                                  47 Min 4 Sek. hat der schnellste Schwimmer gebraucht für diese Strecke.


Dann ging es direkt schwungvoll weiter aufs Fahrrad.   182,2 km über die Insel, bei nicht gerade wenig Wind und vielen Bergen! 4 Std. 48 Min 22 Sek brauchte hier der Schnellste!!!   Das sind aber nicht mehr Fahrräder für den Otto-Normal-Verbraucher, sondern alles Hightechräder. Mit Fahrer sehen sie dann schon mal aus, als wenn sie von einem anderen Stern kämen!!

Und zuletzt der Marathon, 42,2 km von Puerto del Carmen am Meer entlang nach Arrecife 2 Std 47 Min 40 Sek !!

Am Ende siegte der Belgier Bart Aernouts mit einer Gesamtzeit von 8 Std 34 Min 13 Sek.
Die beste Frau aus Großbritannien war Lucy Charles mit einer Gesamtzeit von 9 Std 35 Min 40 Sek.
Einfach nur beeindruckend……. Gratulation an alle Teilnehmer!!!!

Mittwoch, 24. Mai 2017
Jetzt klappt es zwar mit der TP-Link-Antenne, aber Wolfgang hatte sie am Heckträger befestigt (für einen guten Empfang) und das Kabel hat wohl eine Macke; also haben wir beschlossen, der Antenne einen neuen Platz im Cockpit zu geben, damit die Kabel nicht so den Witterungsverhältnissen ausgesetzt sind. Wolfgang besorgt eine Steckdose für das Ethernet-Kabel, baut sie ein und nun sind nur noch die Kabel zu verbinden. 8 farbige Drähte sind eigentlich nur zu verbinden…… und auf der Steckdose sind sogar die Farben abgebildet!! Ihr ahnt sicher schon, was kommt; das große ABER!!!! Unser Nachbar Hendrick kommt zur Hilfe und die beiden verzweifeln fast an der Aufgabe, alles angeklemmt, aber nichts funktioniert… mit dem Multimeter werden die Farben geprüft, nochmal angeschlossen; NICHTS geht! Grrrrhh, aus dem kurzen Helfen werden geschlagene 4 Stunden…… aber dann der große Aufschrei; es geht, es geht, es geht!!!!! Danke an dieser Stelle an Hendrik für seine Hilfe:-)
So verbringen wir unsere Tage an Bord…
Dienstag, 6. Juni 2017
In den letzten Tagen ist nicht viel passiert, deshalb auch keine Berichte!!! Heute dürfen wir mit Joachim eine Cataramanfahrt von Arrecife nach Playa Blanca machen. Er war mit seiner „Wailana“ in der Werft in Arrecife und hat das Unterwasserschiff neu gemacht, dazu ist er extra von Las Palmas -Gran Canaria- hierhergekommen, da man hier dementsprechene Kräne hat. Auf der Rückfahrt nach Gran Canaria macht Joachim einen Stop in Playa Blanca und so ergab sich für uns die Möglichkeit, mal auf einem Catamaran zu segeln. Die Abfahrt hat sich noch etwas verzögert, da im Kran noch einige Reparaturen zu machen waren, aber um 12.20h starteten wir in Arrecife bei 30kn Wind, das sind 7 Beauf!!! Es wird ja immer gesagt, das auf einem Cat alles auf seinem Platz steht während der Fahrt und; es stimmt!!!! Das Kaffeegeschirr blieb da wo es war, der Wasserkessel stand auf dem Herd und eine Küchenschranktür konnte ruhig offen stehen!!!! Zwischendurch hatten wir sogar 35 kn Wind und die Wailana schnurrte mit 7 bis 7,5 Kn durch die Wellen. Ok, die Geräuschkulisse ist lauter auf einem Cat, aber dafür gibt es keine Schräglage! In 3 ½ Std. haben wir 25 Seemeilen hinter uns gelassen, für diese Strecke hätten wir mit der Mon Amour mind. 5 Std. gebraucht!!! Angekommen an der Rezeption in der Marina Rubicon bin ich gleich von Bord gegangen um mit dem Bus zurück nach Arrecife zu fahren um unser Auto wieder abzuholen. 20 Min. Schnellschritt zum Busbahnhof, 40 Min. warten auf den Bus, 40 Min. Busfahrt, nochmals 35 Min. Fußmarsch zur Marina Lanzarote, rein ins Auto und 40 Min. Autofahrt zurück nach zur Marina Rubicon! Puh, das war ein anstrengender Tag :-) , aber schön war es!

 

Mittwoch, 7. Juni 2017
Heute gibt es noch ein Abschiedsessen (Rouladen) für die „Wailana-Crew“ an Bord der Mon Amour. Um 17.00h startet sie bereits wieder weiter nach Las Palmas.

Sonntag, 11.Juni 2017
Heute nachmittag wurden wir eingeladen nach Famara, dort machen z.Zt. Frederiko und Jolande aus Tazacorte – La Palma – Urlaub. Frederiko ist der Trans-Ocean-Stützpunktleiter auf der Insel La Palma und er hatte uns im letzten Jahr so nett auf der Insel begrüsst (siehe Tagebuch Mai 2016). Per email haben wir eine genaue Wegbeschreibung bekommen und auf ging es nach Famara. Zuerst durch den Ort und als die befestigte Strasse endete, ca 700m Piste! 2 x abgebogen und schon waren wir da (wir wussten gar nicht, dass es dort noch Häuser gibt!) Das Haus liegt ganz nah am Wasser und mit einer herrlichen Aussicht, nur leider war der Himmel heute bedeckt! Es war schön, die beiden wiederzusehen und es gab viel zu erzählen!